Entscheidungshilfe · Version 2026.1

Entscheidungshilfe: Persönliche Schutzausrüstung auswählen

Führt von Restgefährdung und Eignung über Auswahl, Anpassung, Unterweisung und Pflege zur Wirksamkeitskontrolle.

Für Arbeitgeber, Führungskräfte und PSA-Verantwortliche · geprüft am

Wann einsetzen?

Wenn Gefährdungen nicht ausreichend durch vorrangige Maßnahmen vermieden werden können.

So anwenden

  1. Zuständige Person und betrachteten Bereich festlegen.
  2. Jeden Punkt vor Ort prüfen und Abweichungen konkret beschreiben.
  3. Maßnahme, Verantwortung, Termin und Wirksamkeitskontrolle dokumentieren.

Prüfpunkte und Nachweise

ErledigtPrüfpunktGeeigneter Nachweis
Vorrangige Substitution sowie technische und organisatorische Maßnahmen sind ausgeschöpft.GBU-Begründung
Schutzleistung passt zur Restgefährdung.Auswahlbegründung
Kombinationen mehrerer PSA sind verträglich.Kompatibilitätsprüfung
Individuelle Passform und Tragebedingungen sind berücksichtigt.Anprobe
Benutzung, Grenzen und Ablegeregeln wurden unterwiesen.Unterweisungsnachweis
Pflege, Austausch und Kontrolle sind organisiert.PSA-Plan

Methodik

  • PSA als letzte Stufe der Maßnahmenhierarchie behandeln.
  • Leistungsdaten auf konkrete Exposition beziehen.
  • Trageakzeptanz und praktische Eignung mit Nutzenden prüfen.

Fachliche Grenzen

  • Keine Produktempfehlung.
  • Komplexe PSA kann spezielle Ausbildung erfordern.

Amtliche Quellen