Fachlich überarbeitet · BGHM

Sicherheitsunterweisung für Kfz-Werkstatt

In der Kfz-Werkstatt muss die Unterweisung Fahrzeugzustand, Hebe- und Drucklufttechnik, Stoffeinsatz, Verkehrswege und Qualifikationsgrenzen abbilden.

Such- und Arbeitsintention: Werkstattunterweisung für Fahrzeuge, Arbeitsmittel und Stoffe vorbereiten.

Was diese Seite eigenständig beantwortet

Hebetechnik, gespeicherte Energien, Werkstattstoffe und Hochvoltgrenzen erzeugen eine eigene Ablauf- und Gefährdungslogik.

Praxisbeispiel aus dem Arbeitsablauf

Vor Arbeiten am Fahrzeug klärt die Werkstattleitung Annahmezustand, Hebepunkte, Wegrollsicherung, Stoffe, Werkzeugprüfung und Sperrbereich für Hochvoltarbeiten.

Betriebliche Prüfpunkte

  • Fahrzeug gegen Bewegung und Absinken sichern
  • Arbeitsmittel vor Benutzung kontrollieren
  • Stoffe und PSA arbeitsbezogen zuordnen
  • Hochvolt- und Fachkundegrenzen markieren

Zugeordnete Fachmodule

Tätigkeiten und Gefährdungen im Zusammenhang

Tätigkeiten

Gefährdungen

  • Gespeicherte mechanische Energie

    Mechanische Gefährdungen entstehen, wenn bewegte Teile, Werkstücke, Oberflächen oder gespeicherte Kräfte Menschen verletzen können. Gespeicherte mechanische Energie bezeichnet die konkrete Ausprägung in Federn, Hydraulik, Pneumatik und angehobenen Teilen.

  • Lärm

    Physikalische Gefährdungen entstehen durch Energieeinwirkungen wie Lärm, Vibration, Strahlung, Temperatur oder Druck. Lärm bezeichnet die konkrete Ausprägung an Maschinen, Werkzeugen, Musik- und Verkehrsarbeitsplätzen.

  • Reinigungs- und Desinfektionsmittel

    Gefahrstoffgefährdungen entstehen durch Einatmen, Verschlucken, Haut- oder Augenkontakt mit gefährlichen Stoffen, Gemischen, Stäuben oder Dämpfen. Reinigungs- und Desinfektionsmittel bezeichnet die konkrete Ausprägung beim Dosieren, Sprühen und bei Feuchtarbeit.

Primärquellen und fachliche Grundlagen